Sommerakademie 2018 zum Thema "Verbotene Bücher"

13. Juni 2018:
Hans Ester: Franz Werfel „Die vierzig Tage des Musa Dagh“


20. Juni 2018:
Wolfgang Herrlitz: „Dort steht ja der Kästner!” Anmerkungen zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 und: „Kästner, Erich: alles außer: Emil”


27. Juni 2018:
Hub Nijssen: Verbotene Bücher in der DDR – von Huchel, Biermann, Kunze und anderen

 

„Das gute Buch ist fast überall das verbotene Buch”, so der französische Aufklärer Claude-
Adrien Helvetius im 18. Jahrhundert. Und im 19. Jahrhundert der deutsche Dichter Heinrich Heine: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen …”. Auch im 20. Jahrhundert war es nicht selbstverständlich, dass man alle Bücher einfach so lesen konnte.


Selbst heutzutage, im Medienzeitalter, in dem wir von einer Flut von Büchern und Informationen überrollt werden, in dem sich allerdings auch die Frage nach der Authentizität von Informationen stellt, kann nicht übersehen werden, dass Bücher in vielen Ländern noch immer oder wieder verboten sind, der freie Zugang zu Informationen und Medien behindert oder gar unterbunden wird.


Das Thema ist also ungebrochen aktuell. Gerade verbotene Bücher müssen unbedingt
gelesen werden: entweder heimlich oder provokativ; in der Sicherheit der eigenen vier Wände oder unter Lebensgefahr, als Zeichen des Widerstandes nämlich gegenüber den politischen und gesellschaftlichen Umständen, deren Kehrseite und Spiegel sie gleichermaßen sind.

 

Ort: Witte de Withstraat 31-33, 2518CP Den Haag

 

Eintritt: pro Abend 8,00 Euro, ganze Reihe 22,00 Euro

 

Anmeldung: info@deutschebib.de

 

Fotonachweis: https://pixabay.com/de/


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