46995
Mittwoch 21. April 20.00 Uhr
Autorenlesung

Kristin Höller
"Schöner als Überall"

Autorenlesung im Rahmen des Übersetzungswettbewerbs der Deutschen Internationalen Schule Den Haag

Moderation: Hanna Hannappel

Livestream auf dem YouTube-Kanal "Literaturhaus Lichtspiele"

 

Es beginnt wie ein Roadmovie. Im gemieteten Transporter fahren Martin und sein bester Freund Noah über die Autobahn. Auf der Ladefläche der Speer der bronzenen Athene vom Münchner Königsplatz, Trophäe einer rauschhaften Sommernacht. Sechs Stunden später sind sie zurück an den Orten ihrer Kindheit: Die Spielstraßen, die Fenchelfelder, die Kiesgrube haben sie vor Jahren hinter sich gelassen. Auch Mugo ist zurück, die kluge, wütende Mugo, die immer vom Ausbruch aus der Provinz geträumt und Martin damit angesteckt hat. Sie wollte raus aus der Kleinstadt, aus dem Plattenbau mit Blick auf Einfamilienhäuser und Carports. Nun arbeitet sie an der Tankstelle am Ortseingang und will nichts mehr von Martin wissen. Sogar Noah wird ihm in der vertrauten Umgebung immer fremder. Auf sich allein gestellt, ist Martin gezwungen, das Verhältnis zur eigenen Herkunft zu überdenken.

 

Kristin Höller, geboren 1996, aufgewachsen in Bonn, studiert seit 2015 Sprach-, Literatur-und Kulturwissenschaften in Dresden. Freie Mitarbeit bei mehreren Zeitungen und Zeitschriften, Artist in Residence beim Prosanova-Festival 2017, Gewinnerin des Publikumspreises und des Preises des Buchhandels beim 10. Poet|bewegt sowie des Preises des Schweizer Literaturfestivals Literaare 2018. Seit Oktober 2017 ist sie Mitveranstalterin von OstKap, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. "Schöner als überall" ist ihr erster Roman.

Eintritt frei.

 

Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal, den Literaturhaus Lichtspielen: https://www.youtube.com/channel/UCwSy6y9-zKXvdM8qebXOsLA


Historisches Lesecafe 37
Dienstag 20. April 10.30 Uhr
Historisches Lesecafé

Wibke Bruhns
"Meines Vaters Land"

Online-Veranstaltung via Zoom

 

Am 26. August 1944 wird der Abwehroffizier Hans Georg Klamroth wegen Hochverrats hingerichtet. Jahrzehnte später sieht seine jüngste Tochter in einer Fernsehdokumentation über den 20. Juli Bilder ihres Vaters aufgenommen während des Prozesses im Volksgerichtshof. Ein Anblick, der Wibke Bruhns nicht mehr loslässt. Wer war dieser Mann, den sie kaum kannte, der fremde Vater, der ihr plötzlich so nah ist. Die lange Suche nach seiner, ja auch ihrer eigenen Geschichte führt sie zurück in die Vergangenheit: Die Klamroths sind eine angesehene großbürgerliche Kaufmannsfamilie und muten wie ein Halberstädter Pendant zu den Buddenbrooks an. Unzählige Fotos, Briefe und Tagebücher sind der Fundus für ein einzigartiges Familienepos. 

 

Wibke Bruhns wurde 1938 in Halberstadt geboren und starb am 20. Juni 2019 in Hamburg. Als erste Frau präsentierte sie 1971 die »heute«-Nachrichten, später ging sie als Stern-Korrespondentin nach Israel und in die USA und wurde Kulturchefin des ORB. Ihr Buch Meines Vaters Land wurde ein großer Bestseller.

 

Bitte melden Sie sich unter veranstaltungen@deutsche-bibliothek.nl an, wir senden Ihnen dann alle Informationen zur Teilnahme.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


9783455004366
Dienstag 13. April 17.00 Uhr
Buchvorstellung und Autorengespräch

Reiner Lehberger
"Die Schmidts – Ein Jahrhundertpaar"

Gemeinschaftsveranstaltung der Deutschen Botschaft Den Haag und des Literaturhauses Deutsche Bibliothek Den Haag

Moderation: Kerstin Schweighöfer

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=UuQTtrd0uKI

 

Die Schmidts waren ein einzigartiges Paar – für viele fast ein Mythos. Umso erstaunlicher, dass ein vertiefender Blick auf diese singuläre Beziehung bislang nicht erfolgt ist. Diese Lücke schließt Reiner Lehberger mit seiner fesselnden Paar-Biographie. Anhand der gemeinsamen Lebensgeschichte der Schmidts erzählt er zugleich die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, das die Schmidts gemeinsam erlebt haben: 68 Jahre waren die Schmidts verheiratet, 81 Jahre kannten sie sich. Die Verbundenheit überstand den Zweiten Weltkrieg und die darauf folgende Mittellosigkeit, den frühen Tod des ersten Kindes, den Terror der RAF und die politische Karriere des Ehemanns. Helmut und Loki Schmidt hielten in Krisenzeiten zusammen – und stellten sich den äußeren Herausforderungen ebenso wie jenen, die nur ihre Ehe betraf. Ein besonderer Blick auf die innere Dynamik dieser einmaligen Beziehung, die die Menschen bis heute fasziniert.

 

Reiner Lehberger, 1948 in Bochum geboren, ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg und Mitbegründer des Hamburger Schulmuseums sowie pädagogischer Leiter des Bildungsprogramms der Zeit-Stiftung. Weitere Veröffentlichungen: "Loki Schmidt. Die Biographie" (2014) sowie mit Loki Schmidt "Ein Leben für die Schule" (2005) und "Auf einen Kaffee mit Loki Schmidt" (2010).


Sprachcafe58
Montag 12. April 19.30 Uhr
Sprachcafé

Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern? In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

Online-Veranstaltung via Zoom

 

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen. Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben - einfach mitmachen!


Eine Anmeldung unter sprachcafe@deutsche-bibliothek.nl ist erforderlich.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


Foto Sch
Dienstag 6. April 19.30 Uhr
Virtuelles Gespräch

"Die Übersetzerin - Interpretin zwischen zwei Sprachen und Kulturen"

Folge 7 der virtuellen Gesprächsreihe "Protagonisten einer Leidenschaft - die Menschen vor und hinter dem Buchdeckel"
Zu sehen auf dem YouTube-Kanal „Literaturhaus Lichtspiele"
 
In dieser virtuellen Gesprächsreihe beleuchtet das Literaturhaus Deutsche Bibliothek Den Haag den Kreis der Akteure rund um das geschriebene Buch. Die Interviews mit Verlagsautoren, Selfpublishern, Lektoren, Buchhändlern, Verlegern, Literaturagenten, Buchbloggern etc. werfen einen Blick hinter die Kulissen des Buchbetriebs und sollen neben der Vorstellung der einzelnen Rollen zeigen, wie die einzelnen Akteure zusammenwirken.
 
Dieses Mal sprechen wir mit Gabriele Schrey-Vasara über "Die Übersetzerin - Interpretin zwischen zwei Sprachen und Kulturen"
 
Eine spannende Entdeckungsreise vor und hinter den Buchdeckel.
Gabriele Schrey-Vasara ist Übersetzerin von finnischen Kriminalromanen ins Deutsche und Leiterin der Deutschen Bibliothek in Helsinki.
 
Moderator ist Christian Schneider, Buchautor und Leiter des Literaturhauses Deutsche Bibliothek Den Haag.
 
Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal, den Literaturhaus Lichtspielen: https://www.youtube.com/channel/UCwSy6y9-zKXvdM8qebXOsLA

Literaturcafe518
Dienstag 6. April 10.30 Uhr
Literaturcafé

Monika Helfer
"Die Bagage"

Online-Veranstaltung via Zoom

 

Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

 

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman Schau mich an, wenn ich mit dir rede (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für Die Bagage (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Vati (Roman, 2021).

 

Bitte melden Sie sich unter veranstaltungen@deutsche-bibliothek.nl an, wir senden Ihnen dann alle Informationen zur Teilnahme.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


Taalcafe1
Montag 29. März 19.30 Uhr
Taalcafe

Beter Nederlands gaan spreken

Online evenement via Zoom

 

Je bent al een tijdje in Nederland en je hebt misschien Nederlandse taallessen gevolgd. Toch lukt het niet om genoeg Nederlands te spreken? Kom dan eens naar ons taalcafé. In een ongedwongen sfeer gesprekken voeren met Nederlanders over Nederland. Hoe spreek je nu de “g” of de “ui” uit? Wat betekent “borreltijd”? Spelenderwijs begrijp en spreek je steeds beter Nederlands. Geen huiswerk, geen lessen maar leuke Nederlandse gesprekken.

 

Voor wie: iedereen die al een beetje Nederlands heeft geleerd, en dat graag vaker wil spreken.

 

Hoe: in kleine groepen onder leiding van Nederlandstalige coaches.

 

Vanwege de coronapandemie vindt het Taalcafé virtueel plaats.

 

Prijs: de eerste keer gratis, daarna graag een vrijwillige bijdrage.

 

Zin om mee te doen? Meld je dan vooraf via taalcafe@zeehelden-bibliotheek.nl aan.


Petra Reski   Canal Grande
Freitag 26. März 19.30 Uhr
Literaturhaus.Salon

Petra Reski
"Als ich einmal in den Canal Grande fiel"

Buchpräsentation und Autorengespräch

Christian Schneider spricht mit der Schriftstellerin Petra Reski über ihren neuen Venedig-Roman

Livestream auf dem YouTube-Kanal "Literaturhaus Lichtspiele"

 

In „Als ich einmal in den Canal Grande fiel“ wirft Petra Reski einen wehmütigen Blick hinter die Kulissen Venedigs und erzählt, wie es ist, in einer Stadt zu leben, der es zum Verhängnis wird, dass sie von aller Welt geliebt wird. Von Touristen überrannt, vom Hochwasser bedroht – und dennoch die schönste Stadt der Welt: Petra Reski, die seit den Neunzigern in der Lagunenstadt lebt und sie kennt wie keine Zweite, erzählt so atmosphärisch wie schonungslos vom Leben in Venedig. Einst hat sie ihr Herz an einen Venezianer verloren – längst hat sie sich in dessen Heimatstadt verliebt. Doch Kreuzfahrttourismus, Immobilienspekulation und gewissenlose Bürgermeister setzen der Stadt zu. Petra Reski kennt sie noch, die alten Venezianer und die Geheimnisse dieser Stadt, sie zeichnet ein wehmütiges Bild von Venedig, dessen Untergang es unbedingt zu verhindern gilt. „Als ich einmal in den Canal Grande fiel“ ist eine mitreißende und die Augen öffnende Lektüre für alle Venedig-Liebhaber.

  

Petra Reski (* 1958 in Unna) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin. Nach ihrem Studium der Romanistik und Sozialwissenschaften in Trier, Münster und Paris besuchte sie die Henri-Nannen-Schule. 1988 begann sie als Redakteurin im Auslandsressort des stern. Seit 1991 lebt Reski in Venedig. Dort arbeitete sie für deutschsprachige Magazine und verfasste mehrere Bücher. Für ihre literarischen und journalistischen Arbeiten erhielt sie mehrere Preise und Nominierungen.

 

Moderator ist Christian Schneider, Buchautor und Leiter des Literaturhauses Deutsche Bibliothek Den Haag.

 

Zu sehen auf unserem YouTube-Kanal, den Literaturhaus Lichtspielen: https://www.youtube.com/channel/UCwSy6y9-zKXvdM8qebXOsLA

 

Nach der Liveübertragung wird die Aufnahme noch bis zum 9. April 2021 in der Mediathek abrufbar sein.


1 2 3 4 ... 55 56 57