Sprachcafe42
Montag 9. Dezember 19.30 - 21.00 Uhr
Sprachcafé

Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern? In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen. Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben, einfach vorbeikommen und mitmachen!

Anmeldung erbeten: sprachcafe@deutschebib.de

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Kino Klub Goethe 42
Donnerstag 5. Dezember 19.30 Uhr
Kino Klub Goethe
“Flucht nach Berlin”

D/CH/USA 1961 | 104 Minuten | Regie: Willi Tremper | Mit Narziss Sokatscheff und Christian Doermer

Der Bauer Hermann Güden befindet sich auf der Flucht von Sachsen-Anhalt nach Westberlin; er will der Zwangskollektivierung entkommen. Ebenfalls illegal unterwegs: Der junge SED-Funktionär Claus Baade, der wegen Güdens Verschwinden aus der Partei ausgeschlossen wird und in der Hauptstadt der DDR um sein Recht kämpfen will.

Will Trempers Flucht nach Berlin ist einer der ganz wenigen Filme, die schon vor dem Bau der Berliner Mauer über die deutsche Teilung realisiert wurden.

 

Deutsch mit deutschen Untertiteln

 

Einführung: Sabine Wolff

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Filmtrailer

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Literaturcafe52
Dienstag 3. Dezember 10.30 Uhr
Literaturcafé
Angelika Overath "Ein Winter in Istanbul"

Die Teilnehmer des Literaturcafés besprechen den neuen Roman von Angelika Overath.

Einen Winter lang will Cla, Religionslehrer aus dem Engadin über die Konstantinopel-Mission von Cusanus arbeiten. Doch dann lernt er den türkischen Kellner Baran kennen. Der nimmt ihn mit in sein Istanbul: sie streifen über Märkte, trinken Tee auf den Bosporus-Fähren, gehen ins Hamam. In ihren Gesprächen prallt das spätmittelalterliche Byzanz auf das politisch-religiös gespaltene Istanbul der Gegenwart. Bei einem geheimen Treffen von Derwischen erlebt Cla die Nähe von Sufismus und christliche Mystik. Und Cla verliebt sich in Baran. Doch dann kommt Alva, die Verlobte aus der Schweiz, zu Besuch.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


AF Meyer Clemens 0423 Web
Montag 2. Dezember 19.30 Uhr
Autorenlesung
Clemens Meyer
"Gewalten" / "Als wir träumten"

Moderation: Tiny Hielema

Gewalten

Clemens Meyer schreibt ein Tagebuch über die Gewalten unserer Zeit: Eine Stadt sucht ihren Mörder, Jubel beim Pferderennen, der beste Freund liegt im Hospiz. Ein Hund stirbt. Endlose Zahlenreihen fließen über einen Bildschirm in einer menschenleeren Fabrikhalle. Die psychiatrische Notaufnahme wird zur Endstation einer heillosen Nacht. Roh, unheimlich und geheimnisvoll ist die Welt, durch die wir täglich gehen. Clemens Meyer entwirft Szenen von großer poetischer Kraft und verstörender Klarheit. Ein Jahr lang erkundet er Seelenlandschaften, reale Orte und imaginäre Welten. Er erzählt von Alpträumen, jubelnder Euphorie und dem Irrwitz unseres Lebens.

 

Als wir träumten

Nach den Kinderspielen kommen die Kämpfe: Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, zwischen Autoklau, Alkohol und Angst, zwischen Wut und Zerstörung. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie klauen, sie fahren ihr Leben gegen die Wand. Sie sind frei und dem Leben ausgeliefert. Mit direkter, wütender, sensibler und authentischer Stimme erzählt dieser Roman von dem Traum, dass irgendwo ein besseres Leben wartet. 

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

  

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.

 

Foto: Gaby Gerster


Weinprobe2
Sonntag 1. Dezember 16.00 Uhr
Literarische Weinprobe: Weine aus deutschen Landen
Gemeinschaftsveranstaltung mit der Weinhandlung IWS in Den Haag

Einführung und Moderation: Gerrit Goorman

Zum Jahresabschluss möchten wir Sie zu einer literarischen Weinprobe ins Literaturhaus einladen. Die Den Haager Weinhandlung IWS wird uns eine Verkostung mit deutschen Weinen präsentieren: Zusätzlich zu einem Schaumwein werden Sie Rot- und Weißweine aus verschiedenen Rebsorten aus verschiedenen deutschen Weinregionen probieren. Die Verkostung wird mit kleinen literarischen und kulinarischen Leckerbissen kombiniert.

 

Eintritt: 10,00 Euro

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich: info@deutschebib.de

 

Foto: IWS, http://iwswijn.nl/


Philosophiecafe2
Mittwoch 27. November 19.30 Uhr
Philosophiecafé
Der Philosoph Peter Sloterdijk (3)

Leitung: Philo Gruisen
Texte deutsch / Gespräch niederländisch.

In Zusammenarbeit mit der Zeehelden Bibliotheek Den Haag.

 

In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe möchte sich Philo Gruisen dem Philosophen, Denker und Autor Peter Sloterdijk annähern.
  
Kürzlich ist Peter Sloterdijk zum einflussreichsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum ausgerufen worden. Grund genug für das Literaturhaus, diesen Denker und Autor besser kennenzulernen. Zu betonen ist, dass seine überraschenden philosophischen, nicht-argumentativen Herangehensweisen und Werke voller literarischer Fundsachen den Leser sowohl reizen als auch bereichern. Als "Denker auf der Bühne", als Diagnosensteller der heutigen Zeit, geht er auch mit der (inter)nationalen Presse ins Gespräch auf einer breiten Skala von Themen, die von Informationsmanagement und Kunstsystem über Immigration bis hin zu Europa, Politik und Religion reicht.
  
Die Reihe im Herbst 2019 umfasst drei Veranstaltungen, wobei jeweils deutsche Texte von Sloterdijk unter Leitung von Philo Gruisen intensiv und aktiv auf Niederländisch besprochen werden. Eine Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist möglich. 
 
Anmeldung unter info@deutschebib.de erforderlich, da die Texte vorab zum Studium versandt werden.
 
Eintritt frei, es jedoch wird um Spenden gebeten.

Arbeitszimmer des Alexander von Humboldt in Berlin Oranienburger Str. 67 Gemlde
Dienstag 26. November 19.30 Uhr
Geschichte im Literaturhaus
Winfried Jung
"Alexander von Humboldt 250 - Forscher, Weltvermesser und Universalgenie"

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

 

Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt geboren. Er war der berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit mit einem über Europa hinausragendem Wirkungsfeld. Sein bahnbrechendes Denken, seine Vorstellungen von der Natur haben die Wissenschaft grundlegend verändert. Sein Drang nach Welt und Weite war schon früh ausgeprägt. Auf mehrjährigen Forschungsreisen nach Lateinamerika, in die Vereinigten Staaten und nach Zentralasien betrieb er Feldstudien in Botanik, Zoologie, Mineralogie, Geologie, Klimatologie, aber auch zur Ethnologie sowie zur Wirtschaftsgeographie. Er gilt heute als Vordenker einer globalisierten Wissenschaft. Seine Botschaft, die bis heute Gültigkeit hat: Die Natur als lebendiges Ganzes wahrzunehmen und maßvoll mit der Umwelt umzugehen, dabei immer in der Vielfalt die Einheit zu erkennen, denn alles hängt mit allem zusammen.


Moderation: Christian Schneider

Nach dem Vortrag Diskussion und gemütliches Zusammensein bei einem Borrel.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Krimicafe12
Mittwoch 20. November 19.30 Uhr
Krimicafé
Wolfgang Scharlau „Die schützende Hand“

Die Teilnehmer des Krimicafés besprechen Wolfgang Scharlaus topaktuellen Thriller.

Die Sicherheitsbehörden ermitteln nicht gegen die Täter, sondern gegen das Umfeld der Opfer der NSU-Mordserie, Akten werden geschreddert, der Verfassungsschutz hat überall seine Finger im Spiel ... Was, wenn das kein bloßes Behördenversagen ist? Wer hält seine schützende Hand über die Mörder? Ein unbekannter Auftraggeber setzt den Privatermittler Georg Dengler auf die Spur. »Wer erschoss Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt?«, will der Unbekannte wissen. Georg Dengler, notorisch pleite und von Geldnöten getrieben, nimmt den Auftrag an, ermittelt zunächst aber lustlos. Dies ändert sich erst, als er erfährt, dass Harry Nopper, sein Gegenspieler aus der Zeit beim Bundeskriminalamt, nun Vizepräsident des Thüringer Verfassungsschutzes ist. Jetzt taucht Georg Dengler tief in das Netz von Neonazis und Verfassungsschutz ein. Er beschafft sich die Ermittlungsakten zum angeblichen Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt und deckt Schicht für Schicht die Anatomie eines Staatsverbrechens auf. Bis sich ihm zum Schluss eine Frage auf Leben und Tod stellt. »Die schützende Hand« ist eine literarische Ermittlung im größten Kriminalfall der Nachkriegsgeschichte. Gestützt auf die internen Unterlagen der Ermittler stellt Wolfgang Schorlau die entscheidenden Fragen. Die Ergebnisse seiner Recherche zu den Manipulationen der Staatsschutzbehörden sind spektakulär.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


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