lenz1
Donnerstag 15. November 19.30 Uhr
Autorenlesung
Albert Ostermaier „Lenz im Libanon"

In Büchners Novelle zieht sich der Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz zurück, da er die bürgerliche Welt nicht mehr erträgt. Lenz in Ostermaiers Roman flüchtet aus seinem alten
Leben, aus einer schmerzlichen Affäre, aus einem Leben voller Gegensätze. Er entdeckt Beirut für sich, das ihm eine Lösung verspricht und damit ein Ende seiner Schreib- und Sinnkrise. Lenz irrt 2014 durch diese Stadt, gerät zwischen den Fronten unter Beschuss und flüchtet in Ruinen, findet sich wieder zwischen Liebenden und Hassenden. Er erinnert sich an den Bürgerkrieg, an Szenen, die er nicht erlebt haben kann, Albträume, denen er entkommen wollte.

 

In Zusammenarbeit mit der Stiftung C & K ─ Moderation: Tiny Hielema

 

Eintritt: 6,00 Euro, Mitglieder: 3,00 Euro


Sprachcafe3
Montag 12. November 19.30 Uhr
Sprachcafé

In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

 

Anmeldung erbeten: sprachcafe@deutschebib.de

 

Eintritt frei.


0001
Donnerstag 8. November 19.30 Uhr
Kino Klub Goethe
„Der junge Törless"

DE/FR 1966 | 87 Minuten | s/w
Regie: Volker Schlöndorff
Mit Mathieu Carrière und Marian Seidowsky
Deutsch mit deutschen Untertiteln
Einführung: Sabine Wolff

Österreich-Ungarn, Anfang des 20. Jahrhunderts: Am Erziehungsinstitut des jungen Internatszöglings Törless hat sich unter den gut betuchten Schülern eine Hierarchie von Macht und Wohlstand entwickelt. Als ein jüdischer Klassenkamerad sein Geld beim Würfeln verspielt und daraufhin als Dieb überführt wird, erlebt Törless, wie sich die Klassensprecher eine besondere Strafe für den Übeltäter einfallen lassen: Sie machen ihn zu ihrem Sklaven, erniedrigen und misshandeln ihn. Als Törless eingreifen will, erpressen sie ihn.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Mitglieder: 3,00 Euro

 

Filmtrailer


verborgene wort
Dienstag 6. November 10.30 Uhr
Literaturcafé
Ulla Hahn „Das verborgene Wort"

Die Teilnehmer des Literaturcafés besprechen und diskutieren den Roman „Das verborgene Wort" von Ulla Hahn.

 

Ein Mädchen, Arbeiterkind, voller Neugier und Lebenswille sieht sich im Käfig einer engen katholischen Dorfgemeinde gefangen. Sie stößt an die Grenzen einer Welt, in der Sprache und Phantasie nichts gelten. Fast zerbricht sie an der Härte und Verständnislosigkeit der Eltern, die sie in den eigenen Lebensgewohnheiten festhalten wollen. Im Deutschland der fünfziger und frühen sechziger Jahre sucht das Mädchen seinen Weg in die Freiheit: die Freiheit des verborgenen Worts.

 

Eintritt frei.


Bild aus Text
Dienstag 30. Oktober 17.00 Uhr
Autorenlesung: Kerstin Schweighöfer „Ausgeschlossen“
Lesung in der Deutschen Botschaft

Deiche, Dämme, Flutwehre: Kein Volk kann so gut mauern gegen das Wasser wie die Niederländer. Zwei Drittel des Landes liegen gerade einmal auf oder unter Meeresspiegelniveau – stellenweise fast bis zu sieben Metern tief. Im göttlichen Schöpfungsplan waren sie eigentlich nicht vorgesehen, nicht umsonst besagt ein Sprichwort: “Gott schuf die Welt, und die Niederländer die Niederlande.” 

 

Längst hat sich die Kunst der niederländischen Wasserbauingenieure zu einem Exportschlager entwickelt – angefangen beim afsluitdijk, mit dem die wilde Zuiderzee zum Ijsselmeer gezähmt wurde, über den Pfeilerdamm in der Oosterschelde bis hin zum beweglichen Sturmflutwehr in Hoek van Holland

Doch im Alleingang schaffen es die Niederländer nicht mehr – und schuld daran ist der Klimawandel, der den Meeresspiegel noch schneller als erwartet steigen lässt.

Wie die Niederländer trotzdem trockene Füsse zu behalten versuchen und sich in ihrem jahrhundertealten Kampf gegen das Wasser behauptet haben, darüber berichtet die deutsche Auslandskorrespondentin Kerstin Schweighöfer: Sie liest aus ihrem Kapitel im neu erschienenen weltreporter-Buch “Ausgeschlossen” über Mauern in aller Welt - in diesem Falle die Mauer der Niederländer gegen den Klimawandel.

 

Kerstin Schweighöfer arbeitet als Weltreporterin in Den Haag für den Deutschlandfunk und die ARD-Hörfunkanstalten, FOCUS und das Kunstmagazin art. Die Weltreporter sind das grösste Netzwerk freier deutschsprachiger Auslandskorrespondenten, die aus mehr als 160 Ländern berichten

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Groot Hertoginnelaan 18-20, Den Haag
Sprache: Deutsch / Niederländisch
Eintritt frei nach vorheriger Anmeldung bis spätestens 25.10.: ku-s@denh.diplo.de

 

Borrel im Anschluss


Couperus 2
Sonntag 28. Oktober 10.00 Uhr
Museumsbesuch und Literaturspaziergang
Louis Couperus

Der Themenvormittag zu Leben und Werk des „niederländischen Thomas Mann“startet im Louis-Couperus-Museum. Dort besuchen wir die aktuelle Sonderausstellung „In de ban van Japan“. Anschließend unternehmen wir einen literarischen Spaziergang in der Umgebung des Museums, in dessen Verlauf wir Stationen des Lebens von Louis Couperus besuchen sowie einige Schauplätze seiner Romane kennenlernen.


Der Spaziergang endet vor dem berühmten Hotel Des Indes, das in Couperus' Leben und Schaffen eine wichtige Rolle gespielt hat. Wer möchte, kann hier noch einen Kaffee trinken oder einen Lunch einnehmen (nicht im Eintrittspreis inbegriffen).


Treffpunkt: Louis-Couperus-Museum, Javastraat 17, 2585 AB Den Haag

Teilnahmegebühr: 5,00 Euro zuzüglich Museumseintritt (4,00 Euro, mit Museumkaart kostenlos)


Anmeldung erforderlich: c.schneider@deutschebib.de

 

Mehr Informationen über Louis Couperus: https://www.louiscouperusmuseum.nl/


Couperus 11
Donnerstag 25. Oktober 19.30 Uhr
Literarischer Vortrag
Caroline de Westenholz „Louis Couperus – der niederländische Thomas Mann?"

Kann man Louis Couperus als den niederländischen Thomas Mann bezeichnen? Seiner stilistischen Meisterschaft nach, unbedingt. Seine Themen erinnern indes auch an Theodor Fontane. Letztlich hat Couperus mit komplexen Satzgefügen, kunstvollen Metaphern und
weiteren Stilmitteln eine eigene Ästhetik geschaffen, die den Leser in ihren Bann zieht. Es steht zu hoffen, dass noch viele seiner Werke ins Deutsche übersetzt werden.

 

Einführung: Christian Schneider

 

Eintritt: 6,00 Euro, Mitglieder: 3,00 Euro

 

Mehr Informationen über Louis Couperus: https://www.louiscouperusmuseum.nl/


doenhoff005
Dienstag 16. Oktober 10.30 Uhr
Historisches Lesecafé
Marion Gräfin Dönhoff „Kindheit in Ostpreußen"

Die Teilnehmer des Historischen Lesecafés besprechen den autobiographischen Roman „Kindheit in Ostpreußen" von Marion Gräfin Dönhoff.

 

Marion Gräfin Dönhoffs Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend in Ostpreußen, an Elternhaus, Freunde und Vorfahren verbinden sich mit historischen Anekdoten zu einer bezaubernden Liebeserklärung an ihre Heimat.

In ihren Kindheitserinnerungen an Ostpreußen läßt Marion Gräfin Dönhoff die Welt aus dem Gedächtnis aufsteigen, aus der sie im Frühjahr 1945 vor den sowjetischen Panzern in den Westen floh. Sie erzählt von Schloß Friedrichstein, in dem die Familie Dönhoff jahrhundertelang zu Hause waren. Nicht nur das herrschaftliche Leben auf dem Adelssitz, sondern auch die unverwechselbare Landschaft Ostpreußens mit ihren unendlichen Wäldern, ihren Seen und Alleen wird lebendig und greifbar. Eindrucksvoll erinnert sich Marion Dönhoff an ihren früh verstorbenen Vater, an ihre Geschwister, Verwandten und Freunde, aber auch an die alten Diener, die Erzieherinnen, Köchinnen und Kutscher. Sie entwirft ein lebendiges Bild ihrer Kindheit mit all ihren Freuden und Nöten, Widerständen und Zweifeln.

 

Eintritt frei.


1 2 3 4 ... 31 32 33