3854.300
Donnerstag 8. Dezember 20.00 Uhr
Kino Club Goethe
"Aguirre, der Zorn Gottes" (Werner Herzog, 1972)

Einführung: Sabine Wolff

Der Film schildert eine fiktive Expedition spanischer Konquistadoren im 16. Jahrhundert, die das legendäre Goldland Eldorado im Urwald des Amazonas ausfindig machen wollen. Idee und Handlung des Films basieren vage auf der Lebensgeschichte des baskischen Abenteurers Lope de Aguirre und einer tatsächlichen Amazonasexpedition, die im Jahre 1560 von Peru aus aufbrach, um Eldorado zu finden.   


978 3 902950 376
Dienstag 6. Dezember 10.30 Uhr
Literaturcafé
Joseph Roth: "Kapuzinergruft"

Joseph Roths großer Roman ist der wohl gelungenste literarische Abgesang auf die große Zeit des Vielvölkerstaates, des Kaiserreiches Österreich. Ein Kakanien, das nie so gut war wie erinnert und in dieser bunten Fülle nie wieder sein wird.  


9783455405637
Dienstag 6. Dezember 20.00 Uhr
Die Autorenlesung muss wegen Krankheit ausfallen!


Autorenduo Britta Bolt: "Das Haus der verlorenen Seelen"

Einführung: Britta Behrendt

Pieter Posthumus vom "Büro der einsamen Toten" ermittelt wieder - diesmal im Rotlichtviertel von Amsterdam. Im Gästehaus neben seiner Stammkneipe 'Dolle Hond' ist ein Mieter umgebracht worden. Die schräge Wirtin Marloes steht unter Verdacht. Posthumus zweifelt an ihrer Schuld und nimmt die Ermittlungen auf.

 

Es gibt einen Büchertisch. Nach der Lesung signieren die Autoren.

 

Ein Interview von Britta Behrendt mit Britta Böhler vom 25. August 2015 über ihren Thomas-Mann-Roman "Der Brief des Zauberers" finden Sie auf 'www.interview-lounge.tv'. 


978 3 446 24598 3 2145712368 49
Donnerstag 24. November 20.00 Uhr
Autorenlesung
Olga Grjasnowa liest aus "Die juristische Unschärfe einer Ehe".

Gesprächsleitung: Ulrich Thöle

Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von der Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Eine rasante Dreiecksgeschichte über Liebe jenseits von Sexualität und Geschlechtergrenzen, über emotionale Untiefen der Polyamorie und über Besitzansprüche in einer Scheinehenliebe.

In Zusammenarbeit mit der Stichting C&K.

 

Olga Grjasnowa wurde am 14. November 1984 in Baku, Aserbaidschanische SSR, in einer russisch-jüdischen Familie geboren. 1996 übersiedelte die Familie nach Hessen. Ab 2005 studierte Grjasnowa zunächst Kunstgeschichte und Slawistik in Göttingen. Sie wechselte dann aber an das Deutsche Literaturinstitut Leipzig, wo sie 2010 den Bachelor erwarb. Im Anschluss an Studienaufenthalte in Polen, Russland und Israel studierte sie Tanzwissenschaft. Sie lebt heute in Berlin.

Im Jahre 2010 erhielt sie den Dramatikerpreis der "Wiener Wortstätten", 2011 das Grenzgängerstipendium der Robert Bosch Stiftung, 2012 das Hermann Lenz Stipendium, 2014 das Arbeitsstipendium für Schriftsteller der Kulturverwaltung des Berliner Senats und 2015 den Chamisso-Förderpreis.

 


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Mittwoch 16. November 19.00 Uhr
Krimicafé
Volker Kutscher: "Der nasse Fisch"

Volker Kutscher lässt das Berlin des Jahres 1929 lebendig werden. Sein Held Gereon Rath erlebt eine Stadt im Rausch: Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten - ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge, ehrgeizige Kommissar, neu in der Stadt und abgestellt beim Sittendezernat, schaltet sich ungefragt in Ermittlungen der Mordkommission ein - und ahnt nicht, dass er in ein Wespennest gestoßen hat.


Kinderlesen1
Samstag 5. November 10.30 Uhr
Vorlesen und Basteln für Kinder von 4 bis 7 Jahren

Wer hat Lust die Geschichte von Onkel Poppoff’s Drachenfest zu hören. Kommt und hört, wer am weitesten geflogen ist. Danach basteln wir Laternen: das Sankt Martinsfest steht vor der Tür.


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Donnerstag 3. November 20.00 Uhr
Kino Club Goethe
"Berlin Ecke Schönhauser" (Gerhard Klein, 1957)
Einführung: Sabine Wolff

Die 1950er Jahre in Berlin von Petticoat  und Rock ,n' Roll. Noch sind die Sektorengrenzen offen, doch der Kalte Krieg wirft bereits seine Schatten auf die Millionenstadt. Tag für Tag treffen sich Jugendliche unter den U-Bahn-Bögen an der Ecke Schönhauser. Der Film war die Anwort der DEFA auf Jugend- und Straßenfilme aus den USA ('Denn sie wissen nicht, was sie tun') und der BRD ('Die Halbstarken') und gilt als einer der größten Klassiker der DEFA.


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Dienstag 1. November 10.30 Uhr
Literaturcafé
Max Fürst: "Gefilte Fisch"

Eine Jugend in Königsberg

Der gefilte Fisch ist eigentlich ein jüdisches Nationalgericht: Man nimmt die Gräten heraus und füllt ihn dann mit lauter guten Sachen. Bei diesem 'Gefilte Fisch' sind leider die Gräten dringeblieben. Die Probleme der Deutschen, der Juden, der deutschen Juden, der Schule, der Lehrzeit sind hineingepackt und zusammengebunden in der Erzählung von Max Fürsts Jugend.


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