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Dienstag 10. März 19.30 Uhr
Autorenlesung
Heijn Heijnen
"Rochade - ein Schachroman"

Der Autor liest aus seinem aktuell ins Deutsche übersetzten Roman.

 

Im Schachroman Rochade wird die Geschichte des Apothekers Ewoud van E. erzählt. Als Mitglied des „Vereins gegen die Quacksalberei“ hegt er eine Abscheu gegen die Homöopathie. Schon bald nach Übernahme der Apotheke meint er, einem Komplott von Hausärzten auf der Spur zu sein, der zum Ziel habe, ihn aus seinem Geschäft zu vertreiben. Über seinen Hausarzt – einen klassischen Homöopathen – gerät er an den Psychiater Dr. Helleman. Aus Angst, für verrückt erklärt zu werden, erwähnt der übersensible Ewoud dem Psychiater gegenüber den Komplott lieber nicht. Stattdessen spricht er über das Schachspielen in einem Club und über die Vorteile des Vegetarismus. In seinem Tagebuch allerdings führt er genau Buch über die Verschwörung. Er glaubt, Mittelpunkt einer imaginären Schachpartie zu sein, die ein brillanter Geist gegen ihn spielt. So entsteht eine immer größere Spannung zwischen dem, was Ewoud dem Psychiater berichtet, und den drohenden Ereignissen in seinem Leben.

 

Moderation: Gerrit Goorman

 

Sprache: Niederländisch / Deutsch

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Sprachcafe44
Montag 9. März 19.30 Uhr - 21.00 Uhr
Sprachcafé

Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern? In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

 

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen. Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben, einfach vorbeikommen und mitmachen!

Anmeldung erbeten: sprachcafe@deutschebib.de

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Kino Klub Goethe 43
Donnerstag 5. März 19.30 Uhr
Kino Klub Goethe
"Nosferatu – Phantom der Nacht"

D 1979 | 107 Minuten | Regie: Werner Herzog |
Mit Klaus Kinski, Isabelle Adjani und Bruno Ganz

 

Jonathan Harker, der mit seiner Frau Lucy im Wismar des 19. Jahrhunderts lebt, wird beauftragt, nach Transsilvanien zu reisen, um mit Graf Dracula über den Verkauf eines Hauses zu verhandeln. In der Nähe des Schlosses lebende Zigeuner warnen ihn vor dem Grafen und weigern sich, Harker bei seiner Weiterreise zu helfen, so dass er allein zum Schloss geht. Dort wird er von Graf Dracula empfangen und bewirtet. Ohne den Vertragstext gelesen zu haben, unterzeichnet Dracula, nachdem er ein Bildnis von Harkers Frau Lucy gesehen hat. In der kommenden Nacht wird Harker von Dracula heimgesucht und gebissen. Der Vampir reist nun per Schiff in einem Sarg nach Wismar. Der schwer erkrankte und bleicher werdende Harker kehrt ebenfalls in seine Heimatstadt zurück, allerdings auf dem Landweg.

 

Als das Schiff in Wismar anlegt, ist die gesamte Besatzung tot; nur Ratten scheinen auf dem Schiff zu leben. In der Stadt breitet sich nun die Pest aus. Als Harker die Stadt erreicht, erkennt er in seinem fiebrigen Zustand seine Frau nicht mehr. Lucy liest sein Tagebuch und sein mitgeführtes Buch über den Untoten Nosferatu; sie versucht sodann Doktor van Helsing zu überzeugen, dass der nachts umherschleichende Dracula die Ursache der Seuche ist. Als dieser den vermeintlichen Aberglauben ablehnt, fasst sie den Entschluss, Dracula selbst zu töten, indem sie ihn bis zum Morgengrauen bei sich hält. Tatsächlich verpasst der Vampir den Morgen und sinkt, vom ersten Sonnenstrahl getroffen, in sich zusammen. Doktor van Helsing, der die gebissene, tote Lucy entdeckt, erkennt seinen Irrtum und tötet Dracula endgültig, indem er ihm einen Holzpfahl durchs Herz treibt. Jonathan Harker, dessen Verwandlung in einen Vampir inzwischen abgeschlossen ist, lässt van Helsing verhaften und reitet davon.

 

Deutsch mit deutschen Untertiteln.

Einführung: Sabine Wolff

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.

Filmausschnitt


Literaturcafe54
Dienstag 3. März 10.30 Uhr
Literaturcafé
Maja Haderlap "Engel des Vergessens"

Wir besprechen Haderlaps Roman über eine Kindheit in den Kärntner Bergen.

 

Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln".

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


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Mittwoch 26. Februar 19.30 Uhr
Philosophiecafé
Wolfram Eilenberger
"Zeit der Zauberer - Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929" (2)
Dieses Frühjahr lesen wir zusammen in einer vierteiligen Reihe das spannende und viel diskutierte Buch "Zeit der Zauberer - Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929" von Wolfram Eilenberger. Dieses als Ideenroman oder auchh erzählte Philosophiegeschichte zu bezeichnende Bich betrachtet die große philosophische Denkexplosion während der Weimarer Republik. Namensgeber des Buches sind die vier "Zauberer" - die Philosophen Ludwig Wittgenstein, Ernst Cassirer, Martin Heidegger und Walter Benjamin.
 
Moderatoren: Drewes Hielema und Erik de Gier
 
Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.
 
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erbeten: http://freunde.deutsche-bibliothek.nl/veranstaltungsanmeldungen/
 

Nach der Anmeldung erhalten Sie nähere Informationen, welche Kapitel besprochen werden.


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Dienstag 25. Februar 19.00 Uhr
Film und Diskussion
"Dem Buchenwald-Häftling Robert Böhmer auf der Spur"

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Österreichischen Botschaft in der Residenz der Österreichischen Botschafterin

 

Moderation: Dr. Wolfgang Paul

 

Ronaldo (Ronny) Böhmer präsentiert Dokumente, in denen die Nazis penibel festhielten, mit welchen Habseligkeiten sein Vater Robert Böhmer im KZ ankam, welches seine Baracke war und über welche Geldmittel (in Form einer Art Bankkonto!) er dort verfügte, mit denen er unter anderem den Privat-Zoo der SS mitzufinanzieren hatte. Ronny erzählt, wie sein Vater zum Aktionsjuden wurde, wieso er als reich galt, wie Typhus seine ursprüngliche Entlassung verhinderte, wohin ihn sein erster Weg nach der tatsächlichen Entlassung aus dem KZ führte und wie er dann auf Adolf Eichmann traf. Schließlich wurde Robert Böhmer in Frankreich noch als feindlicher Ausländer interniert.

 

Veranstaltungsort:
Residenz der Österreichischen Botschafterin
Koninginnegracht 31, Den Haag

 

Der Eintritt ist frei, aber nur nach Anmeldung.

 


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Mittwoch 19. Februar 19.30 Uhr
Geschichte im Literaturhaus
Peter van Hulten
"Karl Friedrich Schinkel"

Karl Friedrich Schinkel war der wichtigste Architekt Deutschlands - genauer gesagt Preussens - des frühen 19. Jahrhunderts. Er entwarf - meistens in und in der Nähe von Berlin - wichtige, ikonische Gebäude, aber auch kleine, liebliche Pavillons, fast alle im Auftrag des Königs oder der königlichen Familie. Neben seiner Arbeit als Architekt war er auch ein sehr guter Zeichner und Maler, in der Hauptsache von romantisierten mittelalterlichen Landschaften mit fantastischen Kathedralen.

 

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeiten und das berufliche Leben Karl Friedrich Schinkels.

 

Moderation: Winfried Jung

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Historisches Lesecafe 31
Dienstag 18. Februar 10.30 Uhr
Historisches Lesecafé
Egon Bahr „Das musst du erzählen“

Wir besprechen Egon Bahrs Erinnerungen an Willy Brandt.

Kennengelernt haben sie sich Ende der fünfziger Jahre. Als Regierender Bürgermeister von Berlin machte Willy Brandt den RIAS-Journalisten Egon Bahr zum Senatssprecher. Nach dem Mauerbau entwarfen sie gemeinsam jene Ostpolitik, die bis heute als die große Leistung der Kanzlerschaft Brandts gilt. Als engster Vertrauter folgte Bahr Willy Brandt ins Auswärtige Amt und dann ins Kanzleramt. In Brandts Auftrag verhandelte er die Ostverträge und war im Triumph des gescheiterten Misstrauensvotums wie in der bittersten Stunde des Rücktritts an seiner Seite. Aber auch jenseits der Politik waren sie Vertraute und Freunde. Bahr schöpft aus einer Fülle unbekannter Anekdoten, die uns Willy Brandt menschlich nahe bringen.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


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