BartStephanie02Bothor
Donnerstag 12. März 20.00 Uhr
Autorenlesung mit Gespräch
Stefanie Bart liest aus „Deutscher Meister"
Gesprächsleitung: Gabriele de Koning

(c) Mathias Bothor/photoselection

 

Berlin, 9. Juni 1933: Johann Rukelie Trollmann ist ein talentierter, unkonventionell kämpfender Boxer und charismatischer Publikumsliebling. Er steht im Kampf um die deutsche Meisterschaft . Seinem Gegner ist er haushoch überlegen. Doch Trollmann ist Sinto. Die SA steht am Ring. Boxsport-Funktionäre und Presse unternehmen alles, um seine Karriere zu zerstören und ihn endgültig auf die Bretter zu schicken. „Deutscher Meister“ führt ins Innerste der nationalsozialistischen  Machtentfaltung und an ihre Grenzen. Es gibt einen Büchertisch. Nach der Lesung signiert die Autorin.

 

Hörprobe unter diesem Link

 

 


Foto Ortheil copyright nennen
Dienstag 3. März 10.30 - 11.45 Uhr
Literaturcafé
Hanns-Josef Ortheil:
„Blauer Weg“

Foto: Peter von Felbert

 

Im Literaturcafé wird der Roman „Blauer Weg" von Hanns-Josef Ortheil besprochen.


passig01 277x360 192x250
Donnerstag 12. Februar 20.00 Uhr
Autorengespräch mit Kathrin Passig
Öffentlicher schreiben, privater lesen. Neue Techniken und Praktiken
Gesprächsleitung: Gabriele de Koning

CC Jan Bölsche

 

Kathrin Passig, 43, Schriftstellerin und Journalistin ist im Februar 2015 als Writer-in-Residence zu Gast im Goethe-Institut Rotterdam. Sie schreibt unter anderem Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und die Zeit. Im Jahr 2006 gewann sie mit ihrer Erzählung Sie befinden sich hier den Ingeborg-Bachmann-Preis sowie den Kelag-Publikumspreis. Sie ist Mitbegründerin des Berliner Thinktanks Zentrale Intelligenz Agentur. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich häufig mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Mit Sascha Lobo schrieb sie das Prokrastinationsbuch „Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin“. Im Dezember 2013 erschien „Weniger schlecht programmieren.“


In Zusammenarbeit mit der Stichting C&K.

 


Samstag 7. Februar 10.00 - 11.30 Uhr
Vorlesen und Basteln für Kinder von 4 bis 7 Jahren
Wir freuen uns auf viele Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern.

Hettchje1
Dienstag 3. Februar 10.30 - 11.45 Uhr
Literaturcafé
Thomas Hettche:
„Pfaueninsel“

Im Literaturcafé wird „Pfaueninsel", der neue Roman von Thomas Hettche, besprochen.


Winteakad Luther
Dienstag 27. Januar 16.00 bis 17.30 Uhr
Winterakademie Recht in Zeit und Raum
Professor Dr. Eeltje Schrage - Recht und Religion: Luther und das kanonische Recht

Martin Luther hat das seinerzeit geltende kanonische Recht, einschließlich des Dekrets Gratians, scharf kritisiert. Seine Kritik am kanonischen Recht ist jedoch keine Kritik am juristischen Betrieb, sondern religiös zu begründen. Luther mischt sich nicht in rein recht­liche Fragen ein; er lässt den Juristen auf privat- und prozessrechtlichem Gebiet im Allgemeinen und in kirchenrechtlichen Fragen im Besonderen freie Hand. Wenn er Aussagen des Kirchenrechts brauchbar findet, verwendet er das kanonische Recht als Autorität ebenso wie andere Autoritäten. Wenn nicht, verwirft er die Auffassungen der Juristen, und zwar in schroffer Sprache. Luther hat die religiöse Bedeutung und Geltung des kanonischen Rechts untersucht und spitzzüngig auf die Unter­schiede hingewiesen.

Eltjo Schrage war Professor für Zivilrecht ( UvA) und Rechtsgeschichte (VU) und ist Experte für mittelalterliches Recht. Er hat sich besonders in die Themen Recht und Kunst sowie Recht und Religion vertieft.


Eintritt Winterakademie: € 10,00 je Vortrag. Gesamte Reihe: € 27,00.
Wir bitten um Anmeldung durch Überweisung des Eintrittspreises auf Konto Nr. NL14 RABO 0143 2353 38. Falls Sie sich nicht für die gesamte Reihe anmelden, vermerken Sie bitte das Datum. 


Winterakad Gandolfini
Dienstag 20. Januar 16.00 bis 17.30 Uhr
Winterakademie Recht in Zeit und Raum
Dr. Bastiaan D. van der Velden: Recht und Kunst - Jan van Eyck (vor 1395-1441): Das Porträt von Giovanni Arnolfini und seiner Frau im rechtshistorischen Spiegel betrachtet

Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts war Brügge ein wichtiges Zentrum von Handel und Kunst in Nordeuropa. Kaufleute aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien waren dort sesshaft geworden. Die Händler aus dem norditalienischen Lucca importierten besondere Stoffe nach Brügge, verkauften Orangen und waren an komplizierten finanziellen Transaktionen beteiligt. Es war eine Hochzeit für Handel und Malerei.

In dem Porträt des Giovanni Arnolfini und seiner Frau stellt der Maler Jan van Eyck (vor 1395-1441) den Handel, die Kunst und den internationalen Charakter der Stadt Brügge dar.

Bastiaan D. van der Velden lehrt Zivilrecht an der Open Universiteit Heerlen und ist als Künstler in Frankreich, Belgien und den Niederlanden aktiv.


Film Kohlhaas
Donnerstag 15. Januar 20.00 Uhr
Filmabend mit Gespräch
Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel
in der Regie von Aron Lehmann (2012)

Tief in der bayrischen Provinz entsteht das Historiendrama "Kohlhaas". Doch schon am ersten Drehtag platzt die Finanzierung. Statt eines mächtigen Epos, das mit Kostümen und aufwändigen Kulissen beeindrucken sollte, kämpfen nun erwachsene Männer mit selbst gehäkelten Kettenhemden und verschlissenen Anzügen in einer zerfallenen Burgruine und bekriegen sich gegenseitig mit imaginären Schwertern, Pistolen und Handgranaten. Verbissen kämpft Regisseur Lehmann (Robert Gwisdek) um eine Vision, der die Mittel entzogen wurden. Allein die Wahrhaftigkeit des Spiels seiner Darsteller und die Fantasie der Zuschauer sollen nun genügen, um dem Film Glaubwürdigkeit zu verleihen


1 2 3 ... 21 22 23 24 25 26 27 28 29