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Donnerstag 24. November 20.00 Uhr
Autorenlesung
Olga Grjasnowa liest aus "Die juristische Unschärfe einer Ehe".

Gesprächsleitung: Ulrich Thöle

Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von der Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Eine rasante Dreiecksgeschichte über Liebe jenseits von Sexualität und Geschlechtergrenzen, über emotionale Untiefen der Polyamorie und über Besitzansprüche in einer Scheinehenliebe.

In Zusammenarbeit mit der Stichting C&K.

 

Olga Grjasnowa wurde am 14. November 1984 in Baku, Aserbaidschanische SSR, in einer russisch-jüdischen Familie geboren. 1996 übersiedelte die Familie nach Hessen. Ab 2005 studierte Grjasnowa zunächst Kunstgeschichte und Slawistik in Göttingen. Sie wechselte dann aber an das Deutsche Literaturinstitut Leipzig, wo sie 2010 den Bachelor erwarb. Im Anschluss an Studienaufenthalte in Polen, Russland und Israel studierte sie Tanzwissenschaft. Sie lebt heute in Berlin.

Im Jahre 2010 erhielt sie den Dramatikerpreis der "Wiener Wortstätten", 2011 das Grenzgängerstipendium der Robert Bosch Stiftung, 2012 das Hermann Lenz Stipendium, 2014 das Arbeitsstipendium für Schriftsteller der Kulturverwaltung des Berliner Senats und 2015 den Chamisso-Förderpreis.

 


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Mittwoch 16. November 19.00 Uhr
Krimicafé
Volker Kutscher: "Der nasse Fisch"

Volker Kutscher lässt das Berlin des Jahres 1929 lebendig werden. Sein Held Gereon Rath erlebt eine Stadt im Rausch: Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten - ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge, ehrgeizige Kommissar, neu in der Stadt und abgestellt beim Sittendezernat, schaltet sich ungefragt in Ermittlungen der Mordkommission ein - und ahnt nicht, dass er in ein Wespennest gestoßen hat.


Kinderlesen1
Samstag 5. November 10.30 Uhr
Vorlesen und Basteln für Kinder von 4 bis 7 Jahren

Wer hat Lust die Geschichte von Onkel Poppoff’s Drachenfest zu hören. Kommt und hört, wer am weitesten geflogen ist. Danach basteln wir Laternen: das Sankt Martinsfest steht vor der Tür.


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Donnerstag 3. November 20.00 Uhr
Kino Club Goethe
"Berlin Ecke Schönhauser" (Gerhard Klein, 1957)
Einführung: Sabine Wolff

Die 1950er Jahre in Berlin von Petticoat  und Rock ,n' Roll. Noch sind die Sektorengrenzen offen, doch der Kalte Krieg wirft bereits seine Schatten auf die Millionenstadt. Tag für Tag treffen sich Jugendliche unter den U-Bahn-Bögen an der Ecke Schönhauser. Der Film war die Anwort der DEFA auf Jugend- und Straßenfilme aus den USA ('Denn sie wissen nicht, was sie tun') und der BRD ('Die Halbstarken') und gilt als einer der größten Klassiker der DEFA.


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Dienstag 1. November 10.30 Uhr
Literaturcafé
Max Fürst: "Gefilte Fisch"

Eine Jugend in Königsberg

Der gefilte Fisch ist eigentlich ein jüdisches Nationalgericht: Man nimmt die Gräten heraus und füllt ihn dann mit lauter guten Sachen. Bei diesem 'Gefilte Fisch' sind leider die Gräten dringeblieben. Die Probleme der Deutschen, der Juden, der deutschen Juden, der Schule, der Lehrzeit sind hineingepackt und zusammengebunden in der Erzählung von Max Fürsts Jugend.


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Freitag 14. Oktober 20.30 Uhr
B-Unlimited (früher: LiteratuurLateNight)
Übersetzte Literatur aus Flandern
Teilnehmer: Marc Schaevers mit "Orgelmann"
und Saskia de Coster mit "Wir und ich"
Moderation: Johan de Boose
Musik: Stephan Peters
Ort: Centrale Bibliotheek, Spui 68, Den Haag

Die Veranstaltung findet auf Niederländisch statt.

In Zusammenarbeit mit der 'Algemene afvaardiging van de Vlaamse Regering in Nederland', 'Brakke Grond' Amsterdam, 'Nederlandse Taalunie', Bibliotheek Den Haag.

Eintritt: € 7,50 / € 3,50 (Mitglieder der 'Gemeentebibliotheek Den Haag). 

Sie können Karten bestellen über den folgenden Link: 

http://www.b-unlimited.nl/productie/saskia-de-coster-en-mark-schaevers


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Donnerstag 13. Oktober 20.00 Uhr
Treffpunkt Philosophie
Die neue Intoleranz

Gesprächsleiter: Willem Wansink

 

Teilnehmer: Dr. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Träger des Leibniz-Preises 2012, Sprecher der Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ und Dr. René Gabriels, Dozent an der Fakultät der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Maastricht, Redakteur der Zeitschrift Krisis und Mit-Autor des 2016 erschienenen Standardwerks De nieuwe Duitse filosofie. Denkers en thema’s voor de 21e eeuw.

Für Rainer Forst, der zur „jüngsten Generation" der Frankfurter Schule zählt, ist nicht nur umstritten, wie weit die Toleranz gehen soll; manche der Beispiele werfen auch die Frage auf, ob Toleranz überhaupt etwas Gutes ist – denn sie kann einerseits zu weit gehen, und sie kann andererseits die Verweigerung gleicher Rechte legitimieren. Ist sie gar Zeichen einer asymmetrischen Politik, gemäß Kants Diktum, dass der Name der Toleranz „hochmütig" sei, oder Goethe folgend, der sagte: „Toleranz sollte nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."?. Forst versucht, über die philosophieinterne Argumentation hinaus aktuelle moralische Konflikte wie den Streit um das Kopftuch philosophisch-politisch zu erhellen.

Gesprächsleiter ist der Historiker, Publizist und Journalist Willem Wansink.

 

Nachstehend ein Link zu einem Interview mit Prof.Dr. Rainer Forst:

http://www.suhrkamp.de/mediathek/rainer_forst_ueber_die_leidenschaft_fuer_politische_philosophie_1140.html

 

 


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Donnerstag 6. Oktober 20.00 Uhr
Kino Club Goethe
"M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (Fritz Lang, 1931)
Einführung: Peter Bosma

Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner von Berlin in Schrecken und Hysterie - was noch intensiviert wird durch die Berichterstattung der Presse und überall angeschlagene Fahndungsplakate. Schließlich nimmt nicht nur die Polizei, sondern auch die in Unruhe versetzte Unterwelt die Verfolgung des Serienmörders auf.

 

Das "Cahiers du cinéma" listet "M" 2008 in ihrer Liste der 100 besten Filme aller Zeiten auf Platz 6. Er nimmt damit die beste Plazierung für eine deutsche Filmproduktion ein.


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