Programm

Historisches Lesecafe7
Dienstag 15. Oktober 10.30 Uhr
Historisches Lesecafé
Christoph Ransmayr "Cox oder Der Lauf der Zeit"

Die Teilnehmer des Historischen Lesecafés besprechen diesen Roman über das alte China.

Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


Philosophiecafe
Mittwoch 23. Oktober 19.30 Uhr
Philosophiecafé
Der Philosoph Peter Sloterdijk (1)

Leitung: Philo Gruisen
Texte deutsch / Gespräch niederländisch.

In Zusammenarbeit mit der Zeehelden Bibliotheek Den Haag.

 

In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe möchte sich Philo Gruisen dem Philosophen, Denker und Autor Peter Sloterdijk annähern.
  
Kürzlich ist Peter Sloterdijk zum einflussreichsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum ausgerufen worden. Grund genug für das Literaturhaus, diesen Denker und Autor besser kennenzulernen. Zu betonen ist, dass seine überraschenden philosophischen, nicht-argumentativen Herangehensweisen und Werke voller literarischer Fundsachen den Leser sowohl reizen als auch bereichern. Als "Denker auf der Bühne", als Diagnosensteller der heutigen Zeit, geht er auch mit der (inter)nationalen Presse ins Gespräch auf einer breiten Skala von Themen, die von Informationsmanagement und Kunstsystem über Immigration bis hin zu Europa, Politik und Religion reicht.
  
Die Reihe im Herbst 2019 umfasst drei Veranstaltungen, wobei jeweils deutsche Texte von Sloterdijk unter Leitung von Philo Gruisen intensiv und aktiv auf Niederländisch besprochen werden. Eine Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist möglich. 
  
Anmeldung unter info@deutschebib.de erforderlich, da die Texte vorab zum Studium versandt werden.
 
Eintritt frei, es wird jedoch um Spenden gebeten.

HoepsToes
Donnerstag 31. Oktober 19.30 Uhr
Autorenlesung
Hoeps & Toes "Die Cannabis-Connection"

Moderation: Christian Schneider

Tipp:
Am 18. September besprechen wir den neuen Roman "Die Cannabis-Connection“ des deutsch-niederländischen Autorenduos Hoeps & Toes in unserem Krimicafé.

Die Gesetzesinitiative zur Cannabis-Legalisierung steht kurz vor dem Durchbruch. Doch der smarte Staatssekretär hat nicht damit gerechnet, dass das Projekt tödliche Gegner hat.

 

Dr. Marcel Kamrath ist der ideale Politiker. Charmant, ambitioniert, zielgerichtet und menschenfreundlich. Dem Staatssekretär winkt schon ein Ministeramt, er muss nur noch die Legalisierung von Cannabis erfolgreich durch den Bundestag bringen. Doch dann holt ihn seine begraben geglaubte Vergangenheit wieder ein. Ein Jugendfreund aus Amsterdam taucht auf.

Das Wiedersehen wird für Kamrath zu einem gnadenlosen Machtkampf, in dem ihm die Kontrolle mehr und mehr entgleitet. Immer tiefer wird Kamrath in ein gefährliches Duell hineingetrieben, das er nur überleben kann, wenn er alles opfert, was ihm wichtig ist.

 

Das Autorenduo Hoeps & Toes arbeitet seit Jahren Hand in Hand. Thomas Hoeps übersetzt die Kapitel von Jac. Toes aus dem Niederländischen ins Deutsche und schreibt seine eigenen Kapitel auf Deutsch.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

  

Ein Interview mit den Autoren

  

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Literaturcafe20
Dienstag 5. November 10.30 Uhr
Literaturcafé
Johann W. von Goethe "Die Wahlverwandtschaften"

Die Teilnehmer des Literaturcafés besprechen Goethes Klassiker aus dem Jahr 1809.

Eduard und Charlotte sind glücklich und genießen ihr Leben zu zweit auf einem Gutshof auf dem Land. Diese Idylle wird gestört, als Eduard seinen Freund Otto einlädt und Charlotte ihre Ziehtochter Ottilie ins Haus holt: Während Charlotte sich zu Otto hingezogen fühlt, können sich auch Eduard und Ottilie nicht lange gegen die Kraft ihrer Gefühle wehren ...

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


Philosophiecafe1
Mittwoch 6. November 19.30 Uhr
Philosophiecafé
Der Philosoph Peter Sloterdijk (2)

Leitung: Philo Gruisen
Texte deutsch / Gespräch niederländisch.

In Zusammenarbeit mit der Zeehelden Bibliotheek Den Haag.

 

In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe möchte sich Philo Gruisen dem Philosophen, Denker und Autor Peter Sloterdijk annähern.
  
Kürzlich ist Peter Sloterdijk zum einflussreichsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum ausgerufen worden. Grund genug für das Literaturhaus, diesen Denker und Autor besser kennenzulernen. Zu betonen ist, dass seine überraschenden philosophischen, nicht-argumentativen Herangehensweisen und Werke voller literarischer Fundsachen den Leser sowohl reizen als auch bereichern. Als "Denker auf der Bühne", als Diagnosensteller der heutigen Zeit, geht er auch mit der (inter)nationalen Presse ins Gespräch auf einer breiten Skala von Themen, die von Informationsmanagement und Kunstsystem über Immigration bis hin zu Europa, Politik und Religion reicht.
  
Die Reihe im Herbst 2019 umfasst drei Veranstaltungen, wobei jeweils deutsche Texte von Sloterdijk unter Leitung von Philo Gruisen intensiv und aktiv auf Niederländisch besprochen werden. Eine Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist möglich. 
 
Anmeldung unter info@deutschebib.de erforderlich, da die Texte vorab zum Studium versandt werden.
 
Eintritt frei, es jedoch wird um Spenden gebeten.

Kino Klub Goethe 21
Donnerstag 7. November 19.30 Uhr
Kino Klub Goethe
“Das Kaninchen bin Ich”

DDR 1965
110 Minuten
Regie: Kurt Mätzig, Roman Manfred Bieler
Mit A. Waller, W. Winkler und A. Müller
Deutsch mit deutschen Untertiteln
Einführung: Sabine Wolff

Die Kellnerin Maria Morzeck (Angelika Waller) darf nicht studieren, weil ihr Bruder (Wolfgang Winkler) wegen "staatsgefährdender Hetze" zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Sie verliebt sich in den wesentlich älteren Paul Deister (Alfred Müller). Als sie erfährt, dass er der Richter ist, der ihren Bruder verurteilt hat, gerät sie in seelische Konflikte, möchte aber die Situation ihres Bruders und ihre Liebe zu Paul auseinander halten. Das kann nicht gelingen. Allmählich wird ihr klar, dass Paul ein eiskalter Karrierist ist, der auch sie nur zu seinem Vergnügen benutzt. Ihr Bruder – vorzeitig entlassen – erfährt von ihrer Liaison mit seinem Richter und schlägt sie zusammen. Maria kämpft weiter um ihre Zulassung zum Studium.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Filmtrailer

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Sprachcafe23
Montag 11. November 19.30 - 21.00 Uhr
Sprachcafé
Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern? In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen. Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben, einfach vorbeikommen und mitmachen!

Anmeldung erbeten: sprachcafe@deutschebib.de

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Vogeler 2
Donnerstag 14. November 19.30 Uhr
Geschichte im Literaturhaus
Ingrid Laurien: „Deutschland 1919: Zum Scheitern verdammt?"

Moderation: Sabine Wolff

Die schweren Anfänge der Weimarer Republik

 

Anfang 1919 waren die Deutschen erschöpft und traumatisiert. Die öffentliche Ordnung war zusammengebrochen. Überall bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte; in den Straßen wurde geschossen. Die politische Kultur war zerrissen, hoch ideologisiert und in unversöhnliche Lager gespalten. Die erste frei gewählte Regierung der neuen Republik musste den Friedensvertrag von Versailles unterzeichnen, dessen Bedingungen als unerträglich empfunden wurden.

 

So stand der Beginn der Republik unter keinem guten Stern. Politische und wirtschaftliche Stabilität hat sie bis zu ihrem Ende nicht gebracht. Bei der Mehrheit der Deutschen war sie nicht beliebt. Bis heute hält sich die Überzeugung, dass ihr Scheitern unausweichlich gewesen sei. Aber unter den Bedingungen von Anarchie und Gewalt war eine demokratische Verfassung erkämpft worden. Und aus den wirren Träumen von einer "neuen Zeit" entstand die "Weimarer Kultur", eine aufregende, exaltierte, extreme und sehr fragile Moderne von ungeheurer Intensität.

 

Das all dies schließlich im Nationalsozialismus enden würde, war vielleicht schon angelegt, aber es war kein notwendiger Weg. Es hätte auch anders kommen können.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Foto: Heinrich Vogeler "Aufbruch einer neuen Zeit", 1919,

mit freundlicher Genehmigung des Museums am Modersohn-Haus, Worpswede

https://www.museum-modersohn.de

  

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


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