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Montag 12. Dezember 19.30 - 21.00 Uhr
Sprachcafé

Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern?

 

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen.

Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben, einfach vorbeikommen und mitmachen!

 

Für wen ist es?

- Für Alle, die Interesse an der deutschen Sprache und Kultur haben.

- Einige Deutschkenntnisse (middelbare school) sind erforderlich.

 

Wie geht es? 

- In Kleingruppen unterhalten Sie sich über aktuelle und kulturelle Themen.

- Anmeldung über die Webseite: www.deutschebib.de

  oder über die Mail: sprachcafe@deutschebib.de

  oder telefonisch (während der Öffnungszeiten): 070 - 355 97 62 

- Teilnahme ist gratis. Wir bitten jedoch, Mitglied der Bibliothek zu werden:

  € 30,00 pro Jahr, Schüler/Studenten/65+ € 25,00.

 

Wann und wo ist es? 

- jeden zweiten Montag im Monat

- von 19.30 bis 21.00 Uhr

- in der Deutschen Bibliothek, Witte de Withstraat 31-33, 2518 CP Den Haag

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 


Deutsch AsThumb15
Montag 9. Januar 19.30 - 21.00 Uhr
Sprachcafé

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Dienstag 10. Januar 10.30 Uhr
Literaturcafé

Hans Fallada: "Der Alpdruck"

Berlin April 1945: Der Krieg ist vorbei. Doch nachts verfolgen den Schriftsteller Dr. Doll Träume vom Bombentrichter, der ihn nicht freigibt. Er will etwas tun gegen den Alpdruck der Mitschuld. Doch er kann es niemandem recht machen als Bürgermeister einer Kleinstadt, der von der Roten Armee eingesetzt ist. Er stiehlt sich fort und flüchtet in den Drogenrausch. Im Chaos des zerbombten Berlin entgleitet ihm seine junge, morphiumsüchtige Frau. Er hat um zwei Leben zu kämpfen, als er zaghaft beginnt, wieder an eine Zukunft zu glauben. 


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Donnerstag 12. Januar 20.00 Uhr
Kino Club Goethe
"Im Lauf der Zeit"
(Wim Wenders, 1976)

Einführung: Theodora Remy

Bruno repariert Filmprojektoren und reist mit seinem LKW entlang der deutsch-deutschen Grenze. Der Psychologe Robert ist auf der Flucht vor seiner eigenen Geschichte. Als Robert mit seinem alten VW geradewegs in die Elbe steuert, wird er von Bruno herausgefischt. Nun beginnt ihre gemeinsame Reise durch deutsches Niemandsland. Sie führt sie von der Lüneburger Heide bis in den Bayerischen Wald - durch die Kleinstädte entlang der Mauer, in denen es in dieser Zeit des großen Kinosterbens noch Lichtspieltheater gab. 


Mittwoch 18. Januar 19.30 Uhr
Krimicafé
Nele Neuhaus: "Die Lebenden und die Toten"

220px Bundesarchiv Bild 152 65 04 Wien SS Razzia bei jdischer Gemeinde
Donnerstag 19. Januar 17.00 Uhr
Vortrag
Bettina Brandt

"With Love from Vienna": Der Alltag älterer Juden in Wien nach dem Anschluss 1938

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft Den Haag statt.
Ort: Deutsche Botschaft Den Haag,
Groot Hertoginnelaan 18-20, 2517 EG Den Haag.
Eintritt frei, Anmeldung erbeten telefonisch unter 070-3420 638 oder per Email unter

 

Wie konnten ältere Juden, nachdem ihre Kinder emigriert waren, ihre gesellschaftlichen und familiären Kontakte in einer stets grausamer werdenden und letztlich mordenden Umgebung aufrechterhalten? Wie erlebten sie ihren Alltag? Was gab ihnen Trost und Lebensmut?

In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Zielsetzung der Holocaust Studien erheblich geändert: weg von den Verfolgern und hin zu den Opfern, d.h. zum jüdischen Alltag, der sich u.a. in persönlichen Dokumenten, wie Briefen und Tagebüchern, offenbart. "With Love from Vienna" folgt dieser neuen Zielsetzung. Die Untersuchung konzentriert sich auf die bisher zu wenig untersuchte Gruppe älterer Juden in Wien, die auf ihre Auswanderung in sichere Gebiete, u.a. die Vereinigten Staaten von Amerika, wartete. 

 

Bettina Brandt studierte Germanistik und Romanistik an der Universität von Utrecht. Sie promovierte an der Harvard Universität auf dem Gebiet vergleichender Literaturwissenschaften. Danach arbeitete sie am Massachusetts Institute of Technology, Columbia University, Montclair State University und an der Pennsylvania State University. Momentan ist sie 'fellow' am Netherlands Institute for Advanced Study (NIAS) in Amsterdam, wo sie an einer neuen Monographie zum Alltag und Schicksal (1938-1942) der in Wien zurückgeliebenen alten Juden arbeitet.

Sie ist Herausgeberin von "China in the German Enlightenment" (mit D. Purdy, University of Toronto Press, 2016); "Herta Müller: Politics and Poetics" (mit V. Glajar, University of Nebraska Press, 2013"; und Übersetzerin von Yoko Tawadas "De berghollander" (mit D. Schyns, Voetnoot, 2010).

 

 


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Samstag 21. Januar 10.30 Uhr
Vorlesen und Basteln für Kinder von 4 bis 7 Jahren

 

Wir lesen Astrid Lindgren „Tomte Tummetott“. Um Anmeldung wird unter info@deutschebib.de gebeten.


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Donnerstag 26. Januar 20.00 Uhr
Vortrag
Madeleine Rietra

Joseph Roth: Wasserträger Mendel. Die Geschichte eines Flüchtlings

 

 

Die Geschichte macht uns mit dem jüdischen Wasserträger Mendel bekannt, der sein Leben lang in einer kleinen galizischen Stadt gearbeitet hat und während des Ersten Weltkriegs flüchten muss. Er flieht zu seinem Sohn in Wien. Wie viele seiner Schicksalsgenossen wird er von der Wiener Bevölkerung ablehnt und vom Staat nur mässig unterstützt. Mit 62 Jahren muss er eine neue Existenz in einer fremden Umgebung aufbauen. Roth schildert Mendels wenig erfolgreiche Bemühungen um einen minimalen Erwerb, die Destabilisierung seiner ost-jüdischen Identität sowie seine Annäherung an eine sozialistische Weltsicht.

 

Bislang wurde das titellose Fragment der Entstehung von Roths Roman “Hiob” (1930) zugeordnet. Ausgehend von Roths Poetik und unter Anwendung von close reading kann nachgewiesen werden, dass das Textfragment  früher entstand. Vermutlich noch während des Ersten Weltkriegs oder kurz danach, als die Folgen des Kriegs und die Kenntnis zur Sachlage der Kriegsflüchtlinge bei Autor und Leserschaft noch aktuell waren. 

 

Madeleine Rietra studierte Germanistik und Geschichte in Amsterdam und Hamburg.

Sie edierte u.a. 1991 Joseph Roths Briefwechsel mit dem Verlag De Gemeenschap (gemeinsam mit Theo Bijvoet), seinen Briefwechsel mit den Exilverlagen Allert de Lange und Querido (2005) sowie  (gemeinsam mit Rainer-Joachim Siegel) die Briefe zwischen Roth und dessen Freund Stefan Zweig (2011).

 


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