Programm

Literaturcafe18
Dienstag 3. September 10.30 Uhr
Literaturcafé
Heinrich Mann "Professor Unrat"

Die Teilnehmer des Literaturcafés besprechen die Romanvorlage des bekannten Films "Der blaue Engel".

Gymnasialprofessor Raat, allgemein nur "Professor Unrat" genannt, kompensiert seine mangelnde Autorität mit drakonischer Härte. Als er einen aufmüpfigen Schüler wieder mal in das "Kabuff" sperrt, entdeckt er in dessen Heften eine anzügliche Zeichnung von der stadtbekannten Rosa Fröhlich. Angeblich um die moralische Hygiene seiner Schüler besorgt, sucht er die verruchte "Barfußtänzerin" auf. Schnell macht sich die in der Verführung geübte Rosa den tyrannischen Chauvinisten gefügig. Als Raat sie sogar zu heiraten wagt, wird er unehrenhaft aus dem Schuldienst entlassen. Auf Rache sinnend verwandelt er sein Haus in eine lüsterne Vergnügungsstätte, in der er die ganze Stadt mit sich in den Ruin reißen will. Doch dann verliebt sich Rosa in seinen ehemaligen Schüler Lohmann, und Raat sieht rot.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.


Kino Klub Goethe 2
Donnerstag 5. September 19.30 Uhr
Kino Klub Goethe
"Ich und Kaminski"

DE 2015
124 Minuten
Regie: Wolfgang Becker
Mit Daniel Brühl und Jesper Christensen
Deutsch mit deutschen Untertiteln
Einführung: Sabine Wolff

Tragikomödie nach dem gleichseitigen Bestseller von Daniel Kehlmann.

 

Im Mittelpunkt steht der ebenso eitle wie erfolglose Kunstjournalist Sebastian (Daniel Brühl), der mit einer Biografie über den legendären Maler Manuel Kaminski (Jesper Christensen) endlich den großen Coup landen will. Kaminski war in jungen Jahren von Matisse und Picasso gefördert worden und hatte als angeblich blinder Künstler durch eine provokative Pop-Art-Ausstellung für Furore gesorgt. Dann aber geriet er bald in Vergessenheit und zog sich in die Alpen zurück. Da Zöllner mit einem baldigen Ableben des alten Malers rechnet, was der Biografie natürlich erhebliche Publicity bescheren würde, will er ihn für das Buch unbedingt noch einmal interviewen. Nach Gesprächen mit einstigen Rivalen und Weggefährten des Malers, mit Kunstsammlern und Galeristen, bricht Zöllner in die Alpen auf. Mit einem Trick gelingt es ihm, Kaminski zu einer gemeinsamen mehrtägigen Autoreise zu bewegen. Aber der gebrechliche, vermeintlich blinde alte Mann erweist sich als überaus wacher Geist, der ein ganz eigenes Spielchen mit dem selbstgefälligen Schreiberling treibt.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Filmtrailer

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


UITfestival
Sonntag 8. September 13.00 - 17.00 Uhr
Uit Festival Den Haag

Am 8. September wird die kulturelle Saison in Den Haag wieder mit einem bunten Kulturmarkt eröffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand an der Lange Voorhout.

Sprachcafe21
Montag 9. September 19.30 - 21.00 Uhr
Sprachcafé
Sie wollten schon immer Ihr Deutsch verbessern? In zwanglosen Übungsgesprächen mit unseren Coaches frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf.

Das Sprachcafé bietet Ihnen die Möglichkeit, ungezwungen im Gespräch mit Muttersprachlern die Sprache zu erlernen. Keine Unterrichtsstunden, keine Hausaufgaben, einfach vorbeikommen und mitmachen!

Anmeldung erbeten: sprachcafe@deutschebib.de

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Filmabend 2
Donnerstag 12. September 19.30 Uhr
Filmabend mit Diskussion
Wien vor der Nacht

D/A/F
2017
73 Minuten
Regie: Robert Bober
Deutsch
Moderation: Madeleine Rietra

Der französische Autor und Dokumentarfilmer Robert Bober ist seinem Urgroßvater Wolf Leib Frankel nie begegnet und begibt sich in diesem Film auf Spurensuche.

 

Es handelt sich um einen Juden aus Galizien, der sich, nach einer verhinderten Auswanderung in die USA, in der Wiener Leopoldstadt als Blechschmied niederläßt - zu einer Zeit als Wien noch Hauptstadt der Habsburger Monarchie ist und eine der größten jüdischen Gemeinden Europas beherbergt.

 

Bober rekonstruiert die Biographie seines Urgroßvaters unter anderem anhand von Lebenserfahrungen jüdischer Autoren wie Joseph Roth, Stefan Zweig, Peter Altenberg und Arthur Schnitzler, die für ihn untrennbar mit dem Leben von Wolf Leib Frankel verbunden sind.

 

Eintrit: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Filmtrailer

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


Krimicafe11
Mittwoch 18. September 19.30 Uhr
Krimicafé
Hoeps & Toes "Die Cannabis-Connection"

Die Krimifreunde besprechen den neuen Roman des deutsch-niederländischen Autorenduos.

 

Tipp: Am 31. Oktober kommen Hoeps & Toes ins Literaturhaus, um aus "Die Cannabis-Connection“ zu lesen.

 

Dr. Marcel Kamrath ist der ideale Politiker. Charmant, ambitioniert, zielgerichtet und menschenfreundlich. Dem Staatssekretär winkt schon ein Ministeramt, er muss nur noch die Legalisierung von Cannabis erfolgreich durch den Bundestag bringen. Doch dann holt ihn seine begraben geglaubte Vergangenheit wieder ein. Ein Jugendfreund aus Amsterdam taucht auf.

Das Wiedersehen wird für Kamrath zu einem gnadenlosen Machtkampf, in dem ihm die Kontrolle mehr und mehr entgleitet. Immer tiefer wird Kamrath in ein gefährliches Duell hineingetrieben, das er nur überleben kann, wenn er alles opfert, was ihm wichtig ist.

 

Das Autorenduo Hoeps & Toes arbeitet seit Jahren Hand in Hand. Thomas Hoeps übersetzt die Kapitel von Jac. Toes aus dem Niederländischen ins Deutsche und schreibt seine eigenen Kapitel auf Deutsch.

 

Eintritt für Freunde des Literaturhauses frei.

 

Ein Interview mit den Autoren

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


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Donnerstag 19. September 19.30 Uhr
Autorenlesung
Teresa Präauer "Oh Schimmi" und "Tier werden"

Moderation: Tiny Hielema
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung C&K

"Oh Schimmi" von Teresa Präauer ist das Buch zum von Publikum und Jury enthusiastisch gefeierten Text beim letztjährigen Bachmannwettbewerb, und den Leserinnen und Lesern bleibt nichts anderes übrig, als bei der Lektüre mal ungeduldig, mal kopfschüttelnd, mal lachend "Oh Schimmi!" zu rufen. In ihren Romanen sind, neben den Menschen, auch immer die Tiere zugegen: die Vögel, die Fische oder der Affe. Im erzählerischen Essay Tier werden“ buchstabiert sie diese Artennähe aus und schreibt, reflektiert und unterhaltsam, über die unscharfe Grenze zwischen Mensch und Tier, die in der Kunst so häufig aufgesucht wird.

 

Eintritt: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.

  

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Fontane 1
Dienstag 24. September 19.30 Uhr
Literaturvortrag
Hans Ester "Theodor Fontane - jenseits von Effi Briest und Frau Jenny Treibel"

Moderation: Christian Schneider

Den Namen Fontane assoziieren die meisten Leserinnen und Leser heute mit seinen Romanen und Novellen, mit “Effi Briest” und “Der Stechlin”. Das umfassende kritische Werk, die Reisebeschreibungen, die Kriegsdarstellungen und die sehr zahlreichen Briefe rangieren mit den autobiographischen Schriften an zweiter Stelle.

 

Mit dieser Rangordnung werden wir dem inneren Zusammenhang von Fontanes gesamtem Oeuvre nicht gerecht. Richtiger ist die Einsicht, daβ die Wanderungen, die Literaturkritiken und die umfassenden Korrespondenzen Vorphasen des Romanwerks bilden. Es sind bei näherer Betrachtung mehr als ”Übungstexte”. In den Literaturkritiken etwa formuliert Fontane seine ästhetischen Auffassungen und grenzt er sich von den Naturalisten ab. Es sind Texte aus eigenem Recht, deren Inhalt und Stil sie zu selbständigen literarischen Schöpfungen macht. Als solche vertreten sie den Reichtum der Welt, einen Reichtum, den Fontane nahtlos in seine Romane und Novellen integrierte.

 

Dieser Zusammenhang soll an Beispielen erläutert werden.

 

Eintrit: 6,00 Euro, Freunde des Literaturhauses: 3,00 Euro.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.30 Uhr geöffnet.


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