Mitarbeiter-Buchtipp: Tilmann Lahme „Die Manns – Geschichte einer Familie“

Acht Menschen, acht Blickwinkel: So wurde die Geschichte der Manns noch nicht erzählt.

Thomas Manns literarisches Werk überragt die Konkurrenz – und es beherrscht die Familie. Seine Frau Katia hält ihm den Rücken frei und die Kinder vom Hals. Ihre scharfe Zunge ist gefürchtet. Der schöne Sohn Klaus will als Schriftsteller so berühmt sein wie der Vater. Erika, die älteste Tochter, liebt so leidenschaftlich, wie sie hasst. Der scheue Golo sucht sein Glück fern der Familie. Michael will ein großer Musiker werden und kämpft gegen seinen Jähzorn und die hohen Ansprüche der Familie. Der Liebling des Vaters, Elisabeth, redet mit Tieren und rettet die Welt. Und alle lästern über Monika. Die Geschwister experimentieren in der Liebe und mit Drogen, verschleudern das Geld der Eltern – und werden zu ernsthaften Gegnern Hitlers. Wohin das Schicksal sie auch trägt: Die Manns halten zusammen. Und sie verraten einander.
Tilmann Lahme erzählt anhand zahlloser bisher nicht zugänglicher Quellen das aufregende Leben der Familie Mann.

 

Christian Schneider, Mitarbeiter der Deutschen Bibliothek: „Kennt man aus dem Fernsehen die Saga „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“, so ist dieses Buch in der Tat die andere Seite der gleichen Medaille. Die Familie des Zauberers hatte viele Probleme – vor allem die Kinder und vor allem mit Geld. Ein spannendes und gut zu lesendes Buch, dass ich jedem Freund des Mann‘schen Literatur ans Herz legen möchte.“

 

Das Buch ist eine Neuerwerbung der Deutschen Bibliothek und ab sofort für alle Mitglieder ausleihbar.


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