Mitarbeiter-Buchtipp: Albert Ostermaier „Lenz im Libanon“

Der Schriftsteller Lenz in Albert Ostermaiers neuem Roman flüchtet sich vor dem Betrieb, dabei gleichzeitig süchtig nach dem dauernden Online-Sein, dem Erwähnt-Sein. Er entdeckt für sich Beirut, das ihm eine Lösung verspricht und damit ein Ende der Schreib-und Selbstkrise: Doch Beirut ist die Stadt der Gegensätze, der Vieldeutigkeiten, und damit ein Beispiel für eine Zukunft. All das sieht, spürt Lenz, als er 2014 durch die Stadt irrt.

 

Tiny Hielema, Mitarbeiterin der Deutschen Bibliothek: „Das Lesen des Buches versetzt einen in eine andere Welt. Man bekommt mehr Einsicht im Treiben der Menschheit. „Lenz im Libanon“ von Ostermaier zeigt uns eine chaotische, verrückte Welt. Obwohl das Buch nicht einfach zu lesen ist, zeigt es wohl die Problematik, wie ein Individuum sich zurechtfindet im Chaos des Lebens.“

 

Das Buch ist eine Neuerwerbung der Deutschen Bibliothek und ab sofort für alle Mitglieder ausleihbar.


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