Feierliche Saisoneröffnung & Literaturvortrag

Fontane 1

Den Namen Fontane assoziieren die meisten Leserinnen und Leser heute mit seinen Romanen und Novellen, mit “Effi Briest” und “Der Stechlin”. Das umfassende kritische Werk, die Reisebeschreibungen, die Kriegsdarstellungen und die sehr zahlreichen Briefe rangieren mit den autobiographischen Schriften an zweiter Stelle.

 

Mit dieser Rangordnung werden wir dem inneren Zusammenhang von Fontanes gesamtem Oeuvre nicht gerecht. Richtiger ist die Einsicht, daβ die Wanderungen, die Literaturkritiken und die umfassenden Korrespondenzen Vorphasen des Romanwerks bilden. Es sind bei näherer Betrachtung mehr als ”Übungstexte”. In den Literaturkritiken etwa formuliert Fontane seine ästhetischen Auffassungen und grenzt er sich von den Naturalisten ab. Es sind Texte aus eigenem Recht, deren Inhalt und Stil sie zu selbständigen literarischen Schöpfungen macht. Als solche vertreten sie den Reichtum der Welt, einen Reichtum, den Fontane nahtlos in seine Romane und Novellen integrierte.

 

Dieser Zusammenhang soll an Beispielen erläutert werden.

 

Einführung und Moderation: Christian Schneider

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte melden Sie sich an unter info@deutschebib.de.

 

Lesecafé und Ausleihe sind an diesem Abend zwischen 18.30 und 19.00 Uhr geöffnet.


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