Bücher-Thementisch im November

Das Angebot an Kriminalromanen hat in den letzten Jahrzehnten ein schier unermessliches Ausmaß angenommen. Das literarische Interesse an Verbrechen ist jedoch keine neue Erscheinung. Schon seit jeher haben sich Autoren dieses Themas angenommen und sind den Fragen nachgegangen: Was bringt einen Menschen dazu, gegen das Gesetz zu verstoßen und sich außerhalb der menschlichen Ordnung zu stellen? Gibt es bestimmte psychische Konstitutionen und welche Rolle spielen gesellschaftliche oder soziale Bedingungen? Häufig waren es reale Kriminalfälle, die für Schriftsteller Anlass boten, sich mit den Themen Schuld, Verantwortung, Recht und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.

 

Wir haben die folgenden Werke für Sie ausgesucht und wünschen Ihnen eine spannende Unterhaltung!

 

Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas (1808)

E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi (1819)

Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche (1842)

Theodor Fontane: Unterm Birnbaum (1885)

Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (1910/ 1954)

Ricarda Huch: Der Fall Deruga (1917)

Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker (1950/51)

Friedrich Dürrenmatt: Der Verdacht (1951/52)

Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen (1958)

Peter Handke: Der Hausierer (1967)

Patrick Süskind: Das Parfüm (1985)

Thomas Glavinic: Der Kameramörder (2001)

Alex Capus: Fast ein bisschen Frühling (2002)

Lukas Hartmann: Räuberleben (2012)


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